Kategorie: Schreibpraxis

Achtsames persönliches Schreiben: Coaching für Menschen, die mit Menschen arbeiten

Listen, Morgenseiten, Journalling. Schreiben zur Klärung, zum Entspannen, Schreiben, um Achtsamkeit zu üben, um Reaktivität zu durchbrechen, um alternative Handlungsweisen auszuprobieren. Schreiben, um sich selber zu begleiten, Schreiben auf der Lebenslinie. Schreiben, um die Tugend des Lungerns zu lernen. Schreiben, um für sich selber verfügbar zu werden. Schreiben, um alle Hoffnung auf Erfolg loszulassen.
Hörschreiben. Schreibfragen, die anregen übers Lebens nachzudenken:

Ich zeige Ihnen, wie Sie für sich und Ihre KlientInnen die Kraft des Schreibens nutzen können, um Freundschaft zu schließen mit sich selber, um neue gedankliche Wege zu gehen, um Entspannung zu finden, um Kreativität zu fördern, um sich selber zur Verfügung zu stehen, um achtsame Haltungen zu finden und einzuüben…

Schreiben hilft durch Lebenskrisen, Schreiben beflügelt, Schreiben erdet, Schreiben macht kreativer und resilienter. Schreiben hilft, neue Haltungen einzuüben und neue Gedankenwege zu gehen. Schreiben macht souveräner und ausgeglichener. Schreiben hilft, Freude zu finden.

Ich habe in Schreibwerkstätten, Kliniken und vhs-workshops, in Uniseminaren und Schulen, Pastoraten und Büchereien mit Kindern geschrieben, mit Flüchtlingen, mit LehrerInnen, mit LehramtsstudentInnen, mit Krebs-Reha-PatientInnen, mit alten Menschen, mit Jugendlichen, mit Coaches, mit PastorInnen, mit SchreiberInnen. Ich habe übers Schreiben nachgedacht und über den Erzählerwerb promoviert und über den Schriftspracherwerb habilitiert. Ich kenne die Kraft des Schreibens aus unzähligen Begegnungen mit Menschen in besonderen Lebenssituationen und mit Menschen, die das Schreiben nutzen, um ihre Selbstfürsorge zu steigern und ihr Leben poetischer zu machen…

Schreiben ist Teil der Lebenskunst, der Kultivierung von Achtsamkeit und Resilienz. Und es macht enorm viel Freude. Wenn Sie lernen wollen, die Kraft des Schreiben für sich und Ihre KlientInnen zu nutzen, verabreden Sie sich mit mir für ein freies Zoom-Gespräch, bei dem wir herausfinden, ob wir miteinander arbeiten wollen. Schreiben Sie mir über diese Webseite oder schauen Sie auf meinen Instagramm feed: @elisabeth_fuchs_ , der auch hier oben links auf dieser Webseite verlinkt ist.

Mein Honorarsatz liegt bei 100 Euro die Stunde. Ich biete ein 2-Stunden-Programm für 180 Euro an, und einen drei-Stunden-Workshop für 260 Euro. Wir können gemeinsam herausfinden, was für Sie das Beste ist. Mehr dazu gibts auch in anderen Artikeln auf diese Webseite, wenn Sie noch ein wenig stöbern möchten…

Ich freue mich, wenn ich Sie dabei begleiten kann, die Kraft des Schreibens für sich selbst und Ihre KlientInnen zu nutzen!

Ad hoc-Texte: Schreiben für Professionals

Professionelle Selbstfürsorge für Menschen, die mit Menschen arbeiten: sich selber schreibend begleiten. Mit ad hoc-Texten.

Ad hoc-Texte sind schnell und skrupellos geschriebene Texte zu einem bestimmten Thema, einem Ereignis in der Arbeitswelt etwa, das nicht lange zurückliegt und aus irgendeinem Grund bemerkenswert oder bearbeitungswürdig erscheint. Ad hoc-Texte verzichten auf Rechtschreibregeln, wo die Befolgung Zeit kosten würde. Ihr Zweck ist der, möglichst genau aus der Erinnerung etwas schriftlich zu fixieren, nur für die eigene Person, nicht als Beweismaterial oder Gedächtnisprotokoll, obwohl da Ähnlichkeiten bestehen. Der Unterschied ist, dass ein ad hoc-Text nicht mit anderen geteilt wird. Er wird im Rahmen der professionellen Selbstfürsorge nur für die eigenen Augen geschrieben. Und dann bearbeitet.

Wenn Sie sich angewöhnen, die Dinge, die Ihnen Gedanken machen, aufzuschreiben, regelmäßig, zum Beispiel abends oder bei Dienstschluss, je nachdem, was eher eintritt, dann tun Sie sich damit in mehrerer Hinsicht etwas Gutes:

Sie bringen Ihre Gedanken aufs Papier, das ist bereits ein erster und sehr wichtiger Bearbeitungsschritt. Denn Sie müssen formulieren, in einen sinnvollen Zusammenhang stellen, einen Ablauf darstellen, überhaupt in Worte fassen, was Ihnen im Kopf herum geht.

Danach haben Sie einen Text, den Sie lesen und wieder lesen können, und das kann Sie sehr leicht zu weiteren Gedanken inspirieren, die Sie dann ebenfalls zu Papier bringen können: Hinzufügen, Lücken füllen, streichen…

Außerdem könnten Sie sich inspiriert fühlen, Ihren ersten schnell geschriebenen Text zu überarbeiten, vielleicht zu strukturieren, vielleicht zu korrigieren, in eine neue Ordnung zu bringen…

Indem Sie Ihren ad hoc-Text wiederlesen und bearbeiten, bearbeiten Sie Ihre Gedanken. Sie können beurteilen, einschätzen, die Perspektive wechseln oder erweitern, den Blickwinkel reflektieren, den Rahmen betrachten, sich an andere, ähnliche Ereignisse oder Abläufe von Ereignissen erinnern, dies wiederum kann neue Fragen aufwerfen oder neue Gedanken beflügeln… Sie kommen ganz leicht und organisch auf neue Ebenen der Be- und Verarbeitung von Ereignissen, einfach indem Sie Ihren ad hoc-Text bearbeiten.

Schließlich können Sie Einschätzungen oder Urteile revidieren oder validieren, Sie können Komplexität zulassen, Unklarheiten aushalten und damit der Bearbeitung zur Verfügung stellen. Und dies alles können Sie tun…

… ganz frei und allein, in Ihrem eigenen Tempo, auf Ihre eigene Art und Weise, im vollen Vertrauen auf Ihre eigene Weisheit, Ihre Berufs- und Lebenserfahrung und Ihre eigenen Fähigkeiten, ad hoc mit den Ereignissen umzugehen, die Sie beschrieben haben.

Ad hoc-Texte funktionieren, weil Sie Ihre professionelle Selbstfürsorge professionell betreiben. Und Sie brauchen kein teures Material, Sie sind orts- und zeit-unabhängig und im wahrsten Sinn der Wortes souverän in der Bearbeitung. Sie müssen sich nur auf Ihren Ast überm Fluss setzen und die Ereignisse an sich vorbeiziehen lassen…

Sie gewinnen schreibend: Übersicht, Klarheit, Ambiguitätstoleranz. Außerdem Stressresistenz und professionelle Gelassenheit und Selbstvertrauen. Denn das Schreiben für professionals lässt Sie erfahren, dass Sie vieles von dem, was Sie brauchen, um im Menschen-Beruf fröhlich und innovativ zu beiben, schon bei sich haben.

Was Sie außerdem noch brauchen, ist ein geeignetes Buch oder ein Block, ein Stift und etwas Zeit zum Schreiben und Wiederlesen und noch was schreiben…

Sich selber schreibend begleiten ist ein Mittel der professionellen Selbstsorge. Im dreistündigen Kurs Schreiben für Menschen, die mit Menschen arbeiten, lernen Sie ad hoc-Texte und einige andere Methoden der Selbstfürsorge durch Schreiben.

Bei Widerfahrnissen: SOS-Schreiben

Schreiben hilft, mit Widerfahrnissen umzugehen, erleichtert die Bearbeitung und das Loslassen von Belastendem.

Hier ein Hinweis aus der Schreibpraxis:

Bei Widerfahrnissen SOS-Schreiben.
SOS-Schreiben ist eine Variante des Skrupellosen Schreibens, bei dem Rechtschreibregeln, Satzbau, Zeichensetzung etc., also alles, was den Schreibfluss subjektiv behindern kann, über Bord geworfen wird.
Beim SOS-Schreiben geht es nur um eins: raus damit. Schnell, direkt, und eben: skrupellos. Es geht um den Prozess, nicht ums Produkt, das in diesem Fall sowieso niemand zu Gesicht bekommt. Idealerweise liest nicht einmal die Schreibende sich selber hinterher.

Diese Art des Schreibens dient ausschließlich der Selbstfürsorge, in diesem Fall: wenn etwas Überraschendes, vielleicht auch Überwältigendes, jedenfalls aber Unerwartetes und, eben, etwas Entgegenstehendes, passiert ist.

Ein Widerfahrnis.

So nannte Thomas Mann den Auslöser für eine Geschichte: der Heldin, dem Helden, widerfährt etwas, das ihn vom Kurs abbringt, zum Handeln zwingt, und so die Geschichte ins Rollen bringt.

Wir könnten es also auch so sehen: das Widerfahrnis, das wir SOS-schreibend bewältigen, bearbeiten jedenfalls, ist potentiell der Anfang einer Geschichte, einer HeldInnenreise…

SOS-Schreiben: schnell, skrupellos, alles aufs Papier, was im Kopf und Herzen ist. Von der Seele schreiben, aber nicht schön-schreiben, sondern authentisch, direkt, roh, ungefiltert. SOS-Schreiben hat Ähnlichkeit mit der Methode des Automatischen Schreibens nach Andre Breton.
Beim SOS-Schreiben geht es um den Prozess, nicht das Produkt. SOS-Schreiben ist ein Verfahren der Selbstfürsorge, eine Selbst-Technik. Daher gerne analog, Stift auf Papier, Bewegung in der Hand, Schriftbild als Selbst-Ausdruck. Aber wenn Stift und Papier nicht zur Verfügung stehen, geht die digitale Tastatur auch… .

Professionelle Selbstfürsorge: Schreiben für Menschen, die mit Menschen arbeiten

Wer mit Menschen arbeitet, braucht professionelle Selbstfürsorge: Wege und Rituale, um abzuschalten, aber auch Werkzeuge zum Verarbeiten dessen, was alles passiert an einem Arbeitstag in der Schule, in der Praxis, in der Klinik, in der Kita oder im Hospiz.

Selbstfürsorge kann gelernt und geübt werden, und sie ist kein Luxus: „Du hast das Recht und die Pflicht, dir selbst anzugehören“, sagt Seneca. Verarbeiten und Loslassen sind Voraussetzung dafür, fähig, fit und inspiriert zu bleiben, burn-out zu vermeiden und sich persönlich weiter zu entwickeln in der Arbeit mit Menschen.

Ich biete Schreibkurse an für Menschen, die mit Menschen arbeiten: Schreiben ist ein ideales Werkzeug, um Eindrücke zu verarbeiten und loszulassen, Belastungen abzubauen und neue Perspektiven zu finden, die Spaß machen und wieder Weite bringen. In drei Sitzungen lernen Sie, sich den Frei-Raum zu er-schreiben, den Sie brauchen, um inspiriert und mit Freude arbeiten zu können.

Der Schreibkurs zur Professionellen Selbstfürsorge ist ein Einzelkurs, er kann aber auch von Teams oder Gruppen gebucht werden.
Kontaktieren Sie mich für ein Gespräch, in dem wir heraus finden, ob dieser Kurs das Richtige für Sie oder Ihr Team ist.